In 45 Minuten zu einer klaren Entscheidung: Passt die Person fachlich, vom Arbeitsstil und zu Deiner Aufgabe? Ein gut geführtes Kurzinterview plus eine kleine, realistische Arbeitsprobe zeigen Dir genau das, was im Alltag zählt – ohne Ratespiel.
Wir bringen Dich mit passenden Kandidat:innen zusammen. Du prüfst in Ruhe, ob es ein Match ist. Deine VA startet anschließend eigenständig in Eurem Tagesgeschäft.
Starke Lebensläufe sind nett – entscheidend ist, wie gearbeitet wird: Sorgfalt, Kommunikation, Mitdenken, Verlässlichkeit. Genau darauf zielt der Doppelpack aus Kurzinterview und Micro-Arbeitsprobe. Du bekommst einen Eindruck davon, wie Ergebnisse entstehen, wie Fragen gestellt werden und ob der Ton zu Dir passt.
Bevor Du sprichst, bring Ordnung in die Anforderungen: Welche Tools müssen sitzen? Wie verfügbar soll die Person sein? Welche Aufgaben bestimmen die ersten vier Wochen? Formuliere drei bis fünf Muss-Kriterien und zwei Nice-to-haves. Das hält Dich im Gespräch fokussiert – und macht Vergleiche fair.
Starte persönlich („Wie organisierst Du Deinen Tag?“), wechsle zu Arbeitsbeispielen („Erzähl mir von einer Aufgabe, die Du sauber übergeben hast – wie sah ‚fertig‘ aus?“) und werde konkret („Wie würdest Du diese Aufgabe in unsere Struktur einbetten?“). Achte auf Klarheit, Struktur, Rückfragenqualität und Ton. Nimm Dir am Ende zwei Minuten für Notizen – direkt nach dem Call ist der Eindruck am frischesten.
Gib eine kleine, echte Aufgabe mit klarer Definition of Done (Format, Ablageort, Frist). Beispiele: ein kurzes Content-Update, eine Mini-Recherche mit Quellenlink oder eine saubere Dateiablage mit Benennung nach Vorgabe. Prüfe Ergebnis, Sorgfalt (Rechtschreibung, Benennung), Nachvollziehbarkeit und ob Rückfragen sinnvoll gestellt wurden. Das ist der beste Blick auf den späteren Alltag.
Wir = Vermittlung passender Profile auf Basis Deiner Anforderungen.
Du = führst Interviews, vergibst die Probe, triffst die Entscheidung.
Deine VA = übernimmt danach verlässlich im Tagesgeschäft.
Leg Dir vorab vier Beobachtungspunkte bereit: Fachliches, Sorgfalt, Kommunikation, Eigeninitiative. Vergleiche Intervieweindruck und Arbeitsprobe strikt an diesen Punkten. Das nimmt Druck aus der Entscheidung – und Du vermeidest, Dich in Nebensächlichkeiten zu verlieren.
Zu breite Aufgaben. Halte die Probe klein und alltagsnah, sonst misst Du Präsentationskunst statt Arbeitsweise.
Unklare Ergebnisse. Eine präzise DoD-Zeile („wann ist es fertig?“) verhindert Missverständnisse.
Nur Bauchgefühl. Immer kurz notieren, worauf Du Deine Einschätzung stützt – Vergleichbarkeit schlägt Sympathiebonus.
„Wir hatten drei Gespräche am Vormittag. Die Aufgabenprobe danach war eindeutig: Eine Person lieferte sauber benannt, verständlich dokumentiert und fragte an der richtigen Stelle nach. Am Nachmittag stand unsere Entscheidung, in derselben Woche hat sie begonnen.“
Genau so sieht ein schlanker Auswahlprozess aus: Respektvoll, fair, mit klaren Kriterien – und ohne unnötige Schleifen. Nicht schneller um jeden Preis, sondern präziser, damit der Start leicht wird.
Vereinbare Verantwortungsbereiche, Kommunikationswege und „Wer entscheidet was?“. Eine kurze Liste der ersten Aufgaben reicht, Hauptsache sie ist eindeutig. Damit schafft Ihr den Sprung von Auswahl zu Zusammenarbeit ohne Reibung.
Kurz gerechnet: Drei Interviews plus drei Mini-Proben kosten Dich rund zwei bis drei Stunden – ersparen Dir aber oft Wochen an Nacharbeit. Diese Zeit holst Du im Betrieb schnell wieder rein.
Weiterlesen: Dein Weekly mit VA: Drei Rituale für Ruhe & Qualität · 7-Tage-Onboarding: Vom ersten Tag an klar
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